easybank: Was Konto, Sparen und Depot tatsächlich kosten
easybank ist eine Marke der BAWAG P.S.K.: Was easy gratis und easy plus kosten, woran die Gebührenbefreiung hängt und wie hoch die Sparzinsen sind.
Das Konto heißt easy gratis, und gratis ist es nur, wenn in jedem Monat eines Quartals mindestens 400 Euro Gehalt oder Pension eingehen. Fehlt der Eingang in einem einzigen Monat, werden 14,70 Euro für das gesamte Quartal fällig. Das Sparkonto heißt easy zinsmax und wird laut Preisblatt mit 0,01 Prozent verzinst.
Beide Angaben stehen in den Preisblättern der Bank, die Kontoführung im Blatt mit Stand 14. Oktober 2026, der Sparzins in jenem vom 2. Juli 2025. Die Produktnamen versprechen bei dieser Bank also mehr als die Dokumente dahinter. Dazu kommt eine verbreitete Verwechslung: easybank ist keine Tochtergesellschaft der BAWAG, sondern eine Marke desselben Kreditinstituts - mit Folgen für die Einlagensicherung.
Eckdaten easybank
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Kreditinstitut | BAWAG P.S.K. AG, FN 205340x, easybank ist eine Marke |
| Einlagensicherung | 100.000 Euro gemeinsam mit BAWAG, PayLife und SPARDA BANK |
| easy gratis | 14,70 Euro im Quartal, gratis bei monatlich mindestens 400 Euro Gehalt oder Pension oder unter 27 |
| easy plus | 8 Euro im Monat, mit easy kreditkarte gold |
| Überziehung easy gratis / easy plus | 12,50 / 8,90 Prozent |
| easy zinsmax | 0,01 Prozent fix |
| easy geldmarkt | 1,80 bis 3,00 Prozent fix, je nach Bindung |
| easy flat Depot | Depotentgelt 0,10 Prozent plus USt, mindestens 4,50 Euro je Position |
| Depotaktion | Eröffnung 01.10. bis 31.12.2026: keine Depotgebühr bis Ende 2029 |
| Filialen | keine eigenen, Schalter in BAWAG-Geschäftsstellen für 4,90 Euro |
Stand 15. Oktober 2026, laut den Preisblättern easy gratis, easy geldmarkt und easy flat Depot.
easybank als Marke der BAWAG P.S.K.
Ihr Vertragspartner ist die BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft, Wiedner Gürtel 11 in 1100 Wien, eingetragen beim Handelsgericht Wien unter FN 205340x, UID ATU51286308. Diese Firmierung steht im Impressum von easybank.at und in der Fußzeile jedes einzelnen Preisblatts.
Häufig zu lesen ist, easybank sei eine hundertprozentige Tochter der BAWAG und nutze deren Banklizenz. Das war einmal richtig und ist es seit sechs Jahren nicht mehr. Die easybank AG wurde 1996 gegründet, trat im Januar 1997 als eine der ersten österreichischen Direktbanken an und blieb bis März 2020 eine eigenständige Aktiengesellschaft. Dann verschmolz sie mit der Mutter. Die FMA hielt dazu fest: „Die Konzession der easybank AG ist aufgrund der Eintragung der Verschmelzung mit der BAWAG P.S.K. […] in das Firmenbuch erloschen.” Seither ist easybank eine Marke ohne eigene Rechtspersönlichkeit.
Der Unterschied ist keine Wortklauberei, sondern zählt im Ernstfall. Die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro gilt pro Kunde und pro Kreditinstitut, nicht pro Marke - und die BAWAG P.S.K. tritt unter mehreren Marken auf. Ihr Informationsblatt zur Einlagensicherung sagt es unmissverständlich: Die Bank ist „auch unter den Namen easybank, PayLife und SPARDA BANK tätig”, und „die Gesamtsumme aller Einlagen bei einer oder mehrerer dieser Marken” ist bis 100.000 Euro gedeckt. Wer sein Geld auf easybank, BAWAG und Sparda Bank Wien verteilt, um unter der Sicherungsgrenze zu bleiben, hat nichts gestreut. Zuständig ist die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H.
Eine zweite Verwechslung ist neu und wird sich verbreiten: Es gibt die Marke easybank seit Februar 2026 auch in Deutschland. Die BAWAG Group hatte dort Anfang 2025 das Privatkundengeschäft der Barclays erworben und führt es seither unter diesem Namen. easybank.at und easybank.de sind laut der Bank „eigenständige Markenauftritte der BAWAG Group für unterschiedliche Länder”, deren „Produkte, Konditionen, Zinssätze und Regulierungsrahmen sich grundlegend unterscheiden”. Zinssätze aus deutschen Vergleichen gelten hier nicht.
Beaufsichtigt wird das Institut laut Impressum von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und der Finanzmarktaufsicht am Otto-Wagner-Platz 5 in 1090 Wien. Die Doppelzuständigkeit ist normal: Die EZB beaufsichtigt seit der Bankenunion die bedeutenden Institute direkt, die nationale Behörde bleibt für einen Teil der Aufgaben zuständig.
Kontomodelle und Preise
| Konto | Preis | Für wen |
|---|---|---|
| easy gratis | 14,70 Euro im Quartal, gratis ab 400 Euro Gehaltseingang monatlich | Standardkonto |
| easy plus | 8 Euro im Monat (24 Euro im Quartal) | mit inkludierter Kreditkarte |
| easy youth | 0 Euro im Monat | 14 bis unter 18 Jahre |
| easy kids | 0 Euro im Monat, 2 Prozent Fixzins bis 10.000 Euro | 0 bis unter 14 Jahre |
Stand der Preisblätter: 14. Oktober 2026, easy kids 30. Juni 2026.
Ein eigenes Studentenkonto gibt es nicht, auch wenn die Website es als eigenes Produkt präsentiert. Es ist das easy gratis unter anderem Namen, bei dem die Altersbefreiung unter 27 greift. Dasselbe gilt für das beworbene Pensionskonto, bei dem die Pension als der geforderte Eingang von 400 Euro zählt. Übrig bleiben vier Konten, und weil zwei davon an ein Alter unter 18 gebunden sind, bleibt für Erwachsene genau eine Entscheidung: easy gratis oder easy plus.
Beim easy kids ist die Verzinsung der eigentliche Punkt: 2 Prozent fix, und zwar auf das gesamte Guthaben, das die Bank mit 10.000 Euro begrenzt. Das entspricht dem easy geldmarkt mit zwölf Monaten Bindung, nur ohne Bindung - und liegt weit über den 0,01 Prozent des easy zinsmax. Voraussetzung ist allerdings, dass ein Elternteil bereits easybank-Kunde ist und der Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr in Österreich liegt; die Karte des Kindes ist auf 10 Euro pro Tag und 50 Euro pro Woche begrenzt.
Im easy gratis enthalten sind die easy karte als Debitkarte mit Kontaktlos-Funktion, alle elektronischen Transaktionen, Daueraufträge samt Änderung und Löschung, der elektronische Kontoauszug, das easy internetbanking mit App sowie zwölf Automatentransaktionen pro Quartal. Ab der dreizehnten kostet jede einen Euro. Als Automatentransaktion zählt das Preisblatt Bareinzahlungen auf das eigene Konto, den Scan von Zahlungsanweisungen und Barbehebungen in der BAWAG-Selbstbedienungszone sowie an BAWAG-Geldautomaten in der EU. Entgelte, die ein fremder Automatenbetreiber selbst verlangt, sind ausdrücklich nicht abgedeckt.
easy plus kostet 96 Euro im Jahr und enthält dafür alle Automatentransaktionen ohne Deckel, Barauszahlungen am Bankomaten innerhalb des Euroraums und die easy kreditkarte gold samt Versicherungsschutz für den Kontoinhaber, letztere vorbehaltlich positiver Bonitätsprüfung.
Ein Detail, das leicht übersehen wird: Pro Person ist nur ein easy gratis möglich. Das Preisblatt sagt es in einem Satz, und es schließt aus, das Modell für ein zweites Konto neben dem Gehaltskonto zu verwenden.
Gebührenbefreiung bei easy gratis
Die Formulierung im Preisblatt ist präziser als die Werbung. Befreit ist ein Kalenderquartal nur dann, wenn in jedem Monat dieses Quartals beschränkt pfändbare Forderungen im Sinn von Paragraf 290a Exekutionsordnung von mindestens 400 Euro eingehen - das sind vor allem Gehalt und Pension.
Zwei praktische Folgen ergeben sich daraus. Erstens ist die Bedingung monatlich und nicht quartalsweise zu erfüllen: Wer in einem Monat pausiert, etwa bei einem Jobwechsel oder in der Karenz, zahlt für das ganze Quartal. Zweitens zählt nicht jeder Eingang. Eine Überweisung vom eigenen Zweitkonto oder vom Partner ist keine beschränkt pfändbare Forderung und erfüllt die Bedingung nicht.
Für Kontoinhaber unter 27 Jahren entfällt das Entgelt ohne jeden Mindesteingang.
Der zweite Preisunterschied zwischen den beiden Hauptkonten steht selten in Vergleichen und dreht die Rangfolge um:
| easy gratis | easy plus | |
|---|---|---|
| Kontoführung | 14,70 Euro im Quartal, unter Bedingungen gratis | 8 Euro im Monat |
| Zinsen bei Überziehung | 12,50 Prozent p.a. | 8,90 Prozent p.a. |
Guthaben wird auf beiden Konten mit null verzinst. Beim Überziehungsrahmen dagegen hat ausgerechnet das günstigere Konto den teureren Zins, und zwar um 3,6 Prozentpunkte. Wer den Rahmen tatsächlich nutzt, sollte gegenrechnen: Bei einem durchgehend um 1.000 Euro überzogenen Konto kostet der Unterschied 36 Euro im Jahr - deutlich weniger als die 96 Euro, die easy plus zusätzlich kostet. Erst ab einem dauerhaft genutzten Rahmen von rund 2.700 Euro gleicht die Zinsersparnis die Kontogebühr aus. Wer den Rahmen dagegen nur gelegentlich streift, fährt mit easy gratis besser, selbst wenn er die 400-Euro-Bedingung nicht erfüllt.
Beim Bezahlen und Beheben außerhalb des Euroraums rechnen beide Konten identisch ab: 1,82 Euro plus 0,75 Prozent bei der Bargeldbehebung, 1,09 Euro plus 0,75 Prozent an Handelskassen und in Online-Shops. Das ist eine echte Addition und keine Mindestgebühr. Bei 200 Euro Gegenwert macht das 3,32 Euro aus, also 1,66 Prozent - der Fixanteil schlägt bei kleinen Beträgen stärker durch als der Prozentsatz.
Sparzinsen: easy zinsmax und easy geldmarkt
easybank führt zwei Sparprodukte, und der Unterschied zwischen ihnen ist größer als der zwischen den Konten.
Das easy zinsmax ist das flexible Konto: täglich verfügbar, kostenlos geführt, Einzahlungen jederzeit, Verfügung ausschließlich per Überweisung auf ein hinterlegtes Referenzkonto. Auf der Produktübersicht wirbt easybank dafür mit den Eigenschaften „täglich verfügbar” und „freie Einlagenhöhe” - einen Zinssatz nennt sie dort nicht. Das Preisblatt tut es: Das Guthaben wird „fix mit dem Grundzinssatz von 0,01 % p.a.” verzinst. Einen Bonus- oder Aktionszins enthält das Dokument nicht.
Das easy geldmarkt ist die Alternative mit fester Bindung und Einmalerlag ab 100 Euro:
| Bindungsfrist | Habenzinssatz fix |
|---|---|
| 6 Monate | 1,80 Prozent p.a. |
| 12 Monate | 2,00 Prozent p.a. |
| 13 Monate | 3,00 Prozent p.a. |
| 24 Monate | 2,20 Prozent p.a. |
| 60 Monate | 2,25 Prozent p.a. |
Stand des Preisblatts: 15. Oktober 2026.
Die Staffel ist nicht stetig. Den höchsten Satz gibt es mit 3,00 Prozent für 13 Monate, also einen Monat länger als die zwölfmonatige Bindung mit 2,00 Prozent. Bei 10.000 Euro Einlage bringen die 13 Monate rund 325 Euro Zinsen vor KESt, die zwölf Monate 200 Euro. Längere Bindungen zahlen weniger: 2,20 Prozent auf 24 und 2,25 Prozent auf 60 Monate. Wer fünf Jahre bindet, verzichtet also auf Zins und auf Flexibilität zugleich.
Wichtiger ist der Satz unter der Tabelle: Nach Ende der Bindungsfrist gilt der Grundzinssatz von 0,01 Prozent. Wer nach Ablauf nicht aktiv wird, dessen Guthaben liegt danach praktisch unverzinst. Da beim easy geldmarkt nur ein einmaliger Erlag möglich ist, braucht jede weitere Einlage ohnehin ein neues Konto - der Ablauftermin gehört also in den Kalender.
Wertpapierdepot und Depotaktion
Für den Wertpapierteil bewirbt easybank drei Varianten: das Standarddepot, das Young Investors Depot für Personen bis 27 und ein Business Depot. easybank bezeichnet sich selbst als steuereinfachen Broker und führt die Kapitalertragsteuer ab, was als österreichisches Kreditinstitut ohnehin gesetzliche Pflicht ist. Die Ordergebühren, die Depotgebühr von 0,10 Prozent plus Umsatzsteuer mit mindestens 4,50 Euro je Position im easy flat Depot und die Sparplankonditionen stehen im Vergleich der Online-Broker und in der Aufstellung der Depotkosten; dort lassen sie sich neben die anderen österreichischen Institute stellen.
Diese Zahlen gelten nur für das easy flat Depot. Für ältere Depots bestehen eigene Preisblätter (easy broker starter, plus und premium) mit anderer Berechnung der Depotführung. Wer ein älteres easybank-Depot hat, sollte sich deshalb nicht am Preisblatt für Neukunden orientieren.
Ein Punkt ist zeitkritisch. Die Depotaktion gilt für Eröffnungen vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026: keine Depotgebühr bis Ende 2029 und 0 Euro Orderspesen für Kauf und Verkauf über gettex bis 31. März 2027. Berechtigt sind Depot-Neukunden ohne juristische Personen, die in den vergangenen sechs Monaten kein Depot bei easybank geführt haben. Die Vorgängeraktion für Eröffnungen bis 30. September 2026 versprach die Befreiung bis Ende 2028.
Beim Verrechnungskonto hat sich mit 1. Oktober 2026 die Regel umgedreht: Für Depots, die seither eröffnet werden, kostet es nichts. Für Depoteröffnungen bis 30. September 2026 nennt das Preisblatt weiterhin 1,50 Euro im Monat. Guthaben wird mit 0,00 Prozent verzinst, eine Überziehung mit 9,344 Prozent variabel, gekoppelt an den Drei-Monats-Euribor plus 6,75 Prozentpunkte.
Übernahme der Hello bank! Österreich
Wer in älteren Vergleichen die Hello bank! Österreich findet, liest einen überholten Stand. Die BAWAG Group hat das Geschäft am 1. Dezember 2021 von BNP Paribas übernommen - rund 80.000 Kunden, mehr als acht Milliarden Euro Kundenvermögen und, für 2020 gerechnet, über 1,8 Millionen Wertpapiertransaktionen im Jahr. Die BAWAG hielt in derselben Mitteilung fest, dass die Marke Hello bank! Österreich noch eine Übergangszeit weiterlaufen und danach auf easybank umgestellt werde.
Wann genau die Marke verschwand, sagt easybank heute selbst: Hello bank! Österreich sei „im April 2022 vollständig in easybank integriert” worden, die Marke existiere am österreichischen Markt nicht mehr. Auf einen Tag genau lässt sich das nicht belegen - der Geschäftsbericht der BAWAG Group für 2022 nennt nur das Jahr, und kursierende Angaben wie „30. April 2022” stammen aus Branchenportalen. Der Monat ist belegt, der Stichtag nicht.
Sichtbar ist das Erbe bis heute an den Dokumenten: easybank führt Preisblätter mit der Kennzeichnung „ex-HB”, etwa für das ex-HB Girokonto und das ex-HB TopZins Konto. Wer als Altkunde aus dieser Übernahme stammt, sollte prüfen, welches Preisblatt für ihn gilt - es ist nicht automatisch dasselbe wie für Neukunden.
Filialen, Sparzins und Fremdwährung
Es gibt keine eigenen Filialen. Auf die Frage, ob sie Filialen betreibe, antwortet die Bank selbst mit „Nein” und beschreibt sich als reine Direktbank; das Impressum nennt als Servicekontakt ein „Kundenservice Center - Direktbank ohne Filialservice”. Vollständig abgeschnitten vom Schalter sind Kunden damit aber nicht: Weil easybank rechtlich die BAWAG P.S.K. ist, sind Bareinzahlung, Barauszahlung und manuelle Buchungen in BAWAG-P.S.K.-Geschäftsstellen möglich - laut Preisblatt für 4,90 Euro je Transaktion. „Keine Filialen” heißt hier also: kein eigenes Filialnetz, aber ein kostenpflichtiger Zugang zum Netz des Mutterhauses.
Die Zinslogik ist zweigeteilt. Ein flexibles Sparkonto mit 0,01 Prozent ist bei einem EZB-Einlagenzins von 2,50 Prozent kein Sparangebot, sondern ein Parkplatz. Nutzbar sind die Zinsen nur über die Bindung im easy geldmarkt, und die verlangt eine Entscheidung über Monate oder Jahre. Täglich verfügbare Alternativen stehen im Tagesgeld-Vergleich.
Mehrere Preisblätter laufen parallel. Neben easy gratis und easy plus bestehen die ex-HB-Blätter, Preisblätter für ältere Depotmodelle und eigene Konditionen für Geschäftskunden. Maßgeblich ist das Preisblatt mit dem jüngsten Stand für das eigene Produkt, nicht die Werbekachel.
Der Fixanteil im Fremdwährungsentgelt trifft kleine Beträge. Bei 50 Euro Behebung außerhalb des Euroraums sind 1,82 Euro plus 0,75 Prozent zusammen 2,20 Euro, also 4,4 Prozent. Wer im Urlaub oft kleine Beträge behebt, zahlt spürbar drauf.
Für den direkten Vergleich mit den anderen Instituten lohnt der Blick auf die BAWAG P.S.K. als Schwestermarke desselben Hauses und auf N26 als rein digitalen Wettbewerber.
Quellen
- Preisblatt easy gratis, Stand 14. Oktober 2026, abgerufen 15.10.2026
- Preisblatt easy plus, Stand 14. Oktober 2026, abgerufen 15.10.2026
- Preisblatt easy zinsmax, Stand 2.7.2025, abgerufen 15.10.2026
- Preisblatt easy geldmarkt, Stand 15. Oktober 2026, abgerufen 15.10.2026
- Preisblatt easy flat Depot, gültig ab 1. Oktober 2026, abgerufen 15.10.2026
- Preisblatt easy Verrechnungskonto, Stand 1. Oktober 2026, abgerufen 15.10.2026
- Besondere Bedingungen easy kids, Stand 30. Juni 2026, abgerufen 17.08.2026
- Informationsblatt zur Einlagensicherung und Anlegerentschädigung mit der Zusammenrechnung über die Marken easybank, PayLife und SPARDA BANK, abgerufen 17.08.2026
- Impressum easybank.at, Kontoübersicht und Unternehmensangaben easybank, abgerufen 17.08.2026
- FMA: Erlöschen der Konzession der easybank AG, veröffentlicht 27. Juli 2020
- Wertpapierdepot easybank mit Aktionsbedingungen, abgerufen 15.10.2026
- BAWAG Group: Abschluss der Übernahme von Hello bank! Österreich, 1.12.2021
- BAWAG: Konditionenübersicht Giroprodukte für Privatkunden für den Vergleich der Schalterentgelte
Häufig gestellte Fragen
Ist das easy gratis Konto wirklich kostenlos?
Nur unter einer Bedingung. Regulär kostet es 14,70 Euro im Quartal, also 58,80 Euro im Jahr. Gratis wird es erst, wenn in jedem einzelnen Monat eines Kalenderquartals mindestens 400 Euro an Gehalt oder Pension eingehen. Ein Monat ohne Eingang genügt, und das Entgelt für das ganze Quartal fällt an. Für Kontoinhaber unter 27 Jahren entfällt es ohne Mindesteingang.
Wem gehört die easybank?
easybank ist seit März 2020 keine eigene Bank mehr, sondern eine Marke der BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG, FN 205340x. Die Konzession der früheren easybank AG erlosch mit der Verschmelzung. Für die Einlagensicherung zählt das: Guthaben bei easybank, PayLife, SPARDA BANK und der BAWAG selbst werden zusammengerechnet und sind gemeinsam bis 100.000 Euro gedeckt.
Wie viel Zinsen zahlt easybank auf das Sparkonto?
Das täglich verfügbare Anlagekonto easy zinsmax wird laut Preisblatt fix mit 0,01 Prozent pro Jahr verzinst. Höhere Zinsen gibt es nur beim easy geldmarkt mit fester Bindung: 1,80 Prozent auf sechs Monate, 2,00 auf zwölf, 3,00 auf 13, 2,20 auf 24 und 2,25 Prozent auf 60 Monate, Stand 15. Oktober 2026. Nach Ablauf der Bindung fällt auch dieses Guthaben auf 0,01 Prozent zurück.
Was ist aus Hello bank! Österreich geworden?
Die BAWAG Group hat das Österreich-Geschäft der Hello bank! am 1. Dezember 2021 von BNP Paribas übernommen, rund 80.000 Kunden und über acht Milliarden Euro Kundenvermögen. Nach eigener Darstellung wurde es im April 2022 vollständig in easybank integriert; die Marke gibt es in Österreich nicht mehr. Preisblätter mit der Kennzeichnung ex-HB bestehen bis heute.
Lohnt sich easy plus gegenüber easy gratis?
Wenn Sie die 400-Euro-Bedingung erfüllen, kostet easy gratis nichts und easy plus 96 Euro im Jahr. Dafür bekommen Sie die easy kreditkarte gold, unbegrenzte Automatentransaktionen und einen Überziehungszins von 8,90 statt 12,50 Prozent. Über den Zins allein rechnet sich der Wechsel erst ab einem dauerhaft genutzten Rahmen von rund 2.700 Euro.
Hat easybank Filialen?
Eigene nicht, die Bank beschreibt sich ausdrücklich als Direktbank ohne Filialnetz. Weil easybank rechtlich die BAWAG P.S.K. ist, sind Bareinzahlung, Barauszahlung und manuelle Buchungen aber in BAWAG-P.S.K.-Geschäftsstellen möglich - laut Preisblatt für 4,90 Euro je Transaktion. Der reguläre Weg bleibt das easy internetbanking mit App.
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