Bürgermeister Gehalt Österreich 2026 - Verdienst
Bürgermeister Gehalt Österreich 2026: Bezüge nach Gemeindegröße, Landeshauptstadt vs. Kleingemeinde und Zulagen im kompletten Überblick.
Bürgermeister Gehalt Österreich 2026
Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind das Gesicht einer Gemeinde. Sie leiten die Verwaltung, repräsentieren die Gemeinde nach aussen und tragen die politische Verantwortung für zahlreiche Entscheidungen, die das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger direkt betreffen. Doch wie werden Bürgermeister in Österreich eigentlich bezahlt?
Rechtliche Grundlagen der Bürgermeisterbezüge
Die Bezüge von Bürgermeistern in Österreich sind gesetzlich geregelt und folgen einem komplexen System, das sich von Bundesland zu Bundesland unterscheidet.
Bezügebegrenzungsgesetz des Bundes
Auf Bundesebene gibt das Bezügebegrenzungsgesetz (BezBegrBVG) den Rahmen vor. Es legt den Bezug des Nationalratspräsidenten als absolute Obergrenze für alle Politikerbezüge in Österreich fest. 2026 liegt dieser Referenzbetrag bei rund 21.200 Euro brutto monatlich (14 Mal jährlich). Kein Bürgermeister in Österreich — mit Ausnahme des Wiener Bürgermeisters, dessen Bezüge als Landeshauptmann geregelt sind — darf mehr als diesen Betrag verdienen.
Landesgesetzliche Regelungen
Jedes Bundesland hat ein eigenes Gemeindebezügegesetz oder eine vergleichbare Regelung, die die konkreten Bezüge der Bürgermeister festlegt. Diese Gesetze orientieren sich typischerweise an der Einwohnerzahl der Gemeinde und definieren den Bürgermeisterbezug als Prozentsatz des Nationalratspräsidenten-Bezugs oder eines Landtagsabgeordneten-Bezugs.
Unterschiede zwischen den Bundesländern
Die genauen Regelungen variieren erheblich zwischen den Bundesländern. In manchen Ländern wird der Bürgermeisterbezug direkt aus der Einwohnerzahl abgeleitet, in anderen gibt es Kategorien (z. B. Gemeinden unter 1.000 Einwohner, 1.000 bis 5.000, 5.000 bis 10.000 usw.). Zusätzlich gibt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit, dass der Gemeinderat den Bezug innerhalb eines gewissen Rahmens anpasst.
Bürgermeister-Gehalt nach Gemeindegrösse
Die Gemeindegrösse ist der entscheidende Faktor für die Höhe der Bürgermeisterbezüge. Je grösser die Gemeinde, desto höher das Gehalt — das spiegelt den grösseren Verwaltungsaufwand und die höhere Verantwortung wider.
Kleinstgemeinden (unter 1.000 Einwohner)
In Österreich gibt es zahlreiche Kleinstgemeinden mit weniger als 1.000 Einwohnern. Bürgermeister solcher Gemeinden üben ihr Amt häufig nebenberuflich oder ehrenamtlich aus. Sie erhalten eine monatliche Aufwandsentschädigung, die 2026 typischerweise zwischen 1.800 und 2.500 Euro brutto liegt.
In vielen Fällen behalten diese Bürgermeister ihren Hauptberuf bei und widmen nur einen Teil ihrer Arbeitszeit dem Amt. Die Aufwandsentschädigung soll den Verdienstentgang und die anfallenden Kosten abdecken.
Kleine Gemeinden (1.000 bis 3.000 Einwohner)
In Gemeinden mit 1.000 bis 3.000 Einwohnern wird das Bürgermeisteramt häufig bereits als hauptberufliche Tätigkeit ausgeübt, allerdings nicht immer. Die Bezüge liegen 2026 typischerweise zwischen 2.800 und 4.500 Euro brutto monatlich.
Mittlere Gemeinden (3.000 bis 10.000 Einwohner)
Bürgermeister mittlerer Gemeinden sind in der Regel hauptberuflich tätig. Der Verwaltungsaufwand ist beträchtlich, da diese Gemeinden oft eigene Schulen, Kindergärten, Feuerwehren und andere Infrastruktur betreiben. Die monatlichen Bruttobezüge bewegen sich 2026 zwischen 4.500 und 7.000 Euro.
Grössere Gemeinden und Städte (10.000 bis 50.000 Einwohner)
In grösseren Gemeinden und Städten ist das Bürgermeisteramt ein anspruchsvoller Vollzeitjob mit erheblicher Personalverantwortung. Die Bezüge liegen 2026 zwischen 7.000 und 12.000 Euro brutto monatlich, je nach genauer Einwohnerzahl und Bundesland.
Statutarstädte und Landeshauptstädte
Die 15 Statutarstädte Österreichs (Städte mit eigenem Statut, die zugleich die Aufgaben einer Bezirksverwaltungsbehörde wahrnehmen) und insbesondere die Landeshauptstädte zahlen die höchsten Bürgermeisterbezüge. Hier liegen die Gehälter 2026 typischerweise zwischen 12.000 und 18.000 Euro brutto monatlich.
Sonderfall Wien
Wien nimmt eine absolute Sonderstellung ein: Der Wiener Bürgermeister ist gleichzeitig Landeshauptmann und leitet sowohl die Stadt- als auch die Landesverwaltung. Sein Bezug wird daher nach dem Wiener Bezügegesetz als Landeshauptmann festgelegt und liegt 2026 bei rund 23.000 Euro brutto monatlich (14 Mal jährlich). Damit ist der Wiener Bürgermeister der bestbezahlte Gemeindevorsteher Österreichs.
Gehaltstabelle Bürgermeister Österreich 2026 — Übersicht
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über typische Bürgermeisterbezüge nach Gemeindegrösse. Die Werte sind Brutto-Monatsgehälter und können je nach Bundesland abweichen:
- Unter 1.000 Einwohner: ca. 1.800 bis 2.500 Euro
- 1.000 bis 3.000 Einwohner: ca. 2.800 bis 4.500 Euro
- 3.000 bis 5.000 Einwohner: ca. 4.000 bis 5.500 Euro
- 5.000 bis 10.000 Einwohner: ca. 5.500 bis 7.000 Euro
- 10.000 bis 20.000 Einwohner: ca. 7.000 bis 9.500 Euro
- 20.000 bis 50.000 Einwohner: ca. 9.500 bis 12.000 Euro
- Statutarstadt / Landeshauptstadt: ca. 12.000 bis 18.000 Euro
- Wien (Bürgermeister/Landeshauptmann): ca. 23.000 Euro
Aufwandsentschädigung und Zulagen
Neben dem Grundbezug erhalten Bürgermeister in vielen Bundesländern zusätzliche Leistungen.
Aufwandsentschädigung
Insbesondere in kleineren Gemeinden wird statt eines fixen Gehalts eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Diese soll die tatsächlichen Aufwendungen abdecken, die mit dem Amt verbunden sind — etwa Fahrtkosten, Telefonkosten, Repräsentationsausgaben und den Zeitaufwand.
Die steuerliche Behandlung der Aufwandsentschädigung unterscheidet sich von einem regulären Gehalt: Ein Teil kann als pauschaler Werbungskostenersatz steuerfrei sein, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Sonderzahlungen
Bürgermeister erhalten in der Regel 14 Monatsgehälter pro Jahr, also ein 13. und 14. Gehalt als Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Diese Sonderzahlungen werden wie bei allen Einkommen in Österreich steuerlich begünstigt (6 % Steuer nach Abzug des Freibetrags von 620 Euro).
Repräsentationspauschale
Manche Bundesländer sehen eine gesonderte Repräsentationspauschale für Bürgermeister vor. Diese soll die Kosten für die Teilnahme an Veranstaltungen, Empfänge und repräsentative Aufgaben abdecken. Die Höhe variiert je nach Gemeindegrösse und Bundesland.
Dienstwagen und Infrastruktur
In grösseren Gemeinden und Städten steht dem Bürgermeister oft ein Dienstwagen zur Verfügung. Daneben werden Büroinfrastruktur, Sekretariat und weitere Ressourcen von der Gemeinde bereitgestellt.
Vizebürgermeister und Stadträte
Nicht nur der Bürgermeister erhält Bezüge — auch Vizebürgermeister, Stadträte und geschäftsführende Gemeinderäte werden je nach Gemeindegrösse und Bundesland entlohnt.
Vizebürgermeister
Der Vizebürgermeister erhält in der Regel 50 bis 75 % des Bürgermeisterbezugs. In einer Gemeinde, in der der Bürgermeister 6.000 Euro brutto verdient, liegt der Bezug des Vizebürgermeisters also bei rund 3.000 bis 4.500 Euro.
Stadträte und amtsführende Stadträte
In grösseren Gemeinden mit Stadtsenat erhalten auch die amtsführenden Stadträte Bezüge, die typischerweise zwischen 40 und 60 % des Bürgermeisterbezugs liegen. Einfache Stadträte ohne Geschäftsbereich erhalten eine geringere Aufwandsentschädigung.
Gemeinderäte
Einfache Gemeinderäte üben ihre Funktion ehrenamtlich aus und erhalten lediglich ein Sitzungsgeld für die Teilnahme an Gemeinderatssitzungen. Dieses liegt typischerweise zwischen 30 und 150 Euro pro Sitzung.
Bürgermeisterbezüge nach Bundesland
Da jedes Bundesland seine eigenen Regelungen hat, lohnt sich ein Blick auf die Besonderheiten der einzelnen Länder.
Niederösterreich
Niederösterreich hat mit 573 Gemeinden die meisten Gemeinden Österreichs. Die Bürgermeisterbezüge werden im NÖ Gemeinde-Bezügegesetz geregelt und orientieren sich an der Einwohnerzahl. Das Land kennt ein detailliertes Stufensystem.
Oberösterreich
In Oberösterreich werden die Bezüge im OÖ Gemeinde-Bezügegesetz geregelt. Die Bürgermeister grösserer Städte wie Linz, Wels oder Steyr erhalten Bezüge im oberen Bereich, da diese als Statutarstädte besondere Verwaltungsaufgaben wahrnehmen.
Steiermark
Die Steiermark hat durch die Gemeindereform 2015 die Anzahl der Gemeinden deutlich reduziert. Die verbleibenden Gemeinden sind im Durchschnitt grösser, was sich auch auf die Bürgermeisterbezüge auswirkt. Das Stmk. Gemeinde-Bezügegesetz regelt die Details.
Tirol
In Tirol gibt es viele kleine Gemeinden, in denen das Bürgermeisteramt ehrenamtlich oder nebenberuflich ausgeübt wird. Die Bezüge werden im Tiroler Gemeindebezügegesetz geregelt. Innsbruck als Landeshauptstadt bildet naturgemäss eine Ausnahme.
Kärnten, Salzburg, Vorarlberg und Burgenland
Auch diese Bundesländer haben eigene Bezügegesetze, die sich in den Details unterscheiden. Gemeinsam ist allen, dass die Gemeindegrösse der primäre Faktor für die Bezügehöhe ist.
Steuerliche Behandlung der Bürgermeisterbezüge
Bürgermeisterbezüge werden grundsätzlich wie reguläre Einkommen besteuert. 2026 gelten die allgemeinen Einkommensteuerstufen:
- Bis 13.539 Euro: 0 %
- 13.539 bis 21.992 Euro: 20 %
- 21.992 bis 36.458 Euro: 30 %
- 36.458 bis 70.365 Euro: 40 %
- 70.365 bis 104.859 Euro: 48 %
- Über 104.859 Euro: 50 %
Für nebenberufliche Bürgermeister, die weiterhin einen Hauptberuf ausüben, können sich beide Einkommen steuerlich addieren, was zu einer höheren Gesamtsteuerbelastung führen kann.
Besonderheiten bei der Aufwandsentschädigung
Teile der Aufwandsentschädigung können unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei sein. Dies betrifft insbesondere den Ersatz tatsächlicher Aufwendungen wie Fahrtkosten, Telefonkosten und Repräsentationsausgaben. Bürgermeister sollten sich hierzu von einem Steuerberater beraten lassen, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen.
Sozialversicherung und Pension
Sozialversicherungspflicht
Hauptberufliche Bürgermeister unterliegen der Pflichtversicherung nach dem ASVG oder — je nach Bundesland und Regelung — nach dem Bezügegesetz. Nebenberufliche Bürgermeister, die ihren Hauptberuf beibehalten, sind über diesen sozialversichert. Die Aufwandsentschädigung für das Bürgermeisteramt unterliegt gegebenenfalls zusätzlich der Sozialversicherungspflicht.
Pension und Abfertigung
Die pensionsrechtliche Absicherung von Bürgermeistern ist ein viel diskutiertes Thema. Früher erhielten Bürgermeister in manchen Bundesländern eigene Politikerpensionen. Diese wurden in den letzten Jahren weitgehend abgeschafft oder reformiert. Heute werden Bürgermeisterbezüge in der Regel regulär pensionsversicherungsrechtlich behandelt, d. h. sie fliessen in die ASVG-Pension ein.
In einigen Bundesländern gibt es noch Übergangsregelungen für Altbürgermeister, die unter dem früheren System Ansprüche erworben haben.
Bürgermeister im Vergleich zu anderen Politikergehältern
Um die Bürgermeisterbezüge einordnen zu können, lohnt sich ein Vergleich mit anderen politischen Funktionen:
- Nationalratsabgeordneter: ca. 9.800 Euro brutto monatlich
- Bundesminister: ca. 19.000 Euro brutto monatlich
- Bundeskanzler: ca. 21.200 Euro brutto monatlich
- Landtagsabgeordneter: je nach Bundesland ca. 4.000 bis 8.000 Euro brutto monatlich
- Landeshauptmann: je nach Bundesland ca. 16.000 bis 23.000 Euro brutto monatlich
Ein Bürgermeister einer mittelgrossen Gemeinde verdient also deutlich weniger als ein Nationalratsabgeordneter, während der Bürgermeister einer grossen Stadt oder Statutarstadt ein vergleichbares oder höheres Einkommen erzielen kann.
Herausforderungen und Diskussionen
Attraktivität des Amtes
In den letzten Jahren wird zunehmend diskutiert, ob die Bürgermeisterbezüge — insbesondere in kleinen Gemeinden — ausreichend sind, um qualifizierte Kandidaten zu gewinnen. Die Verantwortung ist beträchtlich, die Arbeitsbelastung hoch, und die Vergütung in Kleingemeinden steht in keinem Verhältnis zum Aufwand. In manchen Regionen ist es schwierig geworden, Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu finden.
Transparenz der Bezüge
Die Transparenz der Bürgermeisterbezüge hat sich in den letzten Jahren verbessert. Durch die Bezügegesetze der Länder sind die Grundbezüge öffentlich einsehbar. Zusätzliche Leistungen wie Repräsentationspauschalen, Dienstwagen oder Reisekosten sind jedoch nicht immer transparent dargestellt, was immer wieder zu öffentlichen Diskussionen führt.
Reform der Politikerpensionen
Die Reform der Politikerpensionen betrifft auch Bürgermeister. Die Abschaffung von Sonderpensionen und die Überführung in das reguläre ASVG-System werden allgemein begrüsst, bedeuten aber für viele Bürgermeister eine geringere Altersvorsorge als in früheren Zeiten.
Tipps für angehende Bürgermeister
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Finanzielle Planung: Insbesondere in kleinen Gemeinden ist das Amt kein Vollzeitjob. Planen Sie Ihre finanzielle Situation entsprechend und klären Sie die Vereinbarkeit mit Ihrem Hauptberuf.
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Steuerliche Beratung: Lassen Sie sich frühzeitig von einem Steuerberater über die steuerliche Behandlung Ihrer Bezüge beraten, insbesondere wenn Sie das Amt nebenberuflich ausüben.
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Sozialversicherung prüfen: Klären Sie Ihre Sozialversicherungssituation, insbesondere wenn Sie neben dem Amt noch einen Hauptberuf ausüben.
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Bezügegesetz des Bundeslandes kennen: Machen Sie sich mit dem Bezügegesetz Ihres Bundeslandes vertraut, um Ihre Ansprüche genau zu kennen.
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Amtsantritt vorbereiten: Der Übergang vom Privatberuf zum Bürgermeisteramt kann finanzielle Einschnitte mit sich bringen, besonders wenn Sie bisher in der Privatwirtschaft gut verdient haben.
Das Bürgermeister-Gehalt in Österreich ist so vielfältig wie die Gemeindelandschaft selbst. Von der Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Bürgermeister in Kleinstgemeinden bis zum Vollzeitbezug des Wiener Bürgermeisters spannt sich ein weites Spektrum. Die Bezüge werden transparent durch Landesgesetze geregelt und orientieren sich primär an der Gemeindegrösse.
Für 2026 gilt: Bürgermeister kleiner Gemeinden erhalten zwischen 1.800 und 4.500 Euro brutto, mittlere Gemeinden zahlen 4.500 bis 7.000 Euro, und in grossen Städten und Statutarstädten können die Bezüge auf 12.000 bis 18.000 Euro und mehr steigen. Trotz der zum Teil attraktiven Vergütung bleibt das Amt des Bürgermeisters primär ein Dienst an der Gemeinschaft, der hohe persönliche und zeitliche Opfer erfordert.
Weiterführende Artikel
- Durchschnittsgehalt Österreich 2026
- Brutto-Netto-Rechner
- Lohnsteuertabelle 2026
- Alle Gehälter nach Beruf
Häufig gestellte Fragen
Wie viel verdient ein Bürgermeister in Österreich?
Die Bezüge hängen stark von der Gemeindegröße ab und reichen von rund 1.800 Euro brutto monatlich in Kleinstgemeinden bis über 23.000 Euro brutto für den Wiener Bürgermeister. Typische Bürgermeister mittlerer Gemeinden (3.000 bis 10.000 Einwohner) verdienen zwischen 4.500 und 7.000 Euro brutto.
Ist Bürgermeister ein Beruf oder ein Ehrenamt?
Das hängt von der Gemeindegröße ab. In kleinen Gemeinden üben Bürgermeister ihr Amt oft ehrenamtlich oder halbtags aus und erhalten eine Aufwandsentschädigung. In grösseren Gemeinden und Städten ist das Amt ein hauptberuflicher Vollzeitjob mit entsprechendem Gehalt.
Wer legt das Bürgermeister-Gehalt fest?
Die Bezüge werden durch Landesgesetze (Bezügegesetze) geregelt, die sich am Bezügebegrenzungsgesetz des Bundes orientieren. Der Nationalratspräsident-Bezug dient als Obergrenze.
Chefredakteur finanzinfo.at
Martin Höllinger ist Finanzjournalist und Gründer von finanzinfo.at. Er ist spezialisiert auf österreichisches Steuerrecht, Geldanlage und Finanzvergleiche.